Das Nikki
Seit dem Abitur 2002 tüfteln zwei Karl-Marx-Städter an einem Rezept, dem massenwarigen und allgegenwärtigen T-Shirt den Rang abzulaufen, indem sie mit viel Schweiß und Tränen versuchten, Textilien für jeden einzelnen Menschen zu unikatisieren.
Das Projekt wurde kurzerhand mit dem niedlich verstaubten Begriff Nikki betitelt, wofür anfänglich in einem kleinen Kohlenkeller in Chemnitz der rote Teppich ausgerollt wurde. Ein Jahr später zog das Projekt aufgrund des Studienbeginns mit nach Dresden ins WG-Zimmer. Während des Studiums wuchs das kleine Projekt, wurde größer und durch Mundpropaganda bekannter.
Die Menschen zeigten sich durch und durch stolz mit ihren Nikkis, von denen sie wussten: “Diese Klamotte trage ich allein auf der Welt!”. Die Menschen begannen diesen Mehrwert des Nikkis gegenüber einem T-Shirt zu erkennen und mit der Zeit wurden die beiden Burschen immer findiger bei der Gestaltung der Motive.
Die Rezeptur für das Nikki wurde kürzlich weiter perfektioniert. In den neuen Räumlichkeiten der Nikkifaktur wurde eine Technologie ins Haus geholt, mit der die Umsetzung komplexester Motive mit vielen Farben und sogar Farbverläufen technisch realisierbar ist. Heute ist es für alle möglich, jedwedes Motiv zu drucken – als Unikat, als Nikki.
In der Nikkifaktur werden nun nicht einfach nur T-Shirts bedruckt, sondern zu Nikkis veredelt!