Formatanforderungen
Neben den Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz verwenden wir zusätzlich Weiß. Zum einen zur Unterdeckung farbiger Drucke auf dunklen Textilien und zum anderen als Sonderfarbe. In der übermittelten Grafik sollte daher der Hintergrund freigestellt (transparent) sein und die weiß zu druckenden Stellen mit C:0 M:0 Y:0 K:0 angelegt sein. Bitte alle Graustufen und “unbunte Farben” ausschließlich mit K anlegen, wenn du speziell Schwarz anlegst (z.B. auch Schlagschatten), lege bitte C:0 M:0 Y:0 K:100 an, kein 70/60/55/80, oder ähnliches.
Kurz und knapp
Alle zu druckenden Daten sind in CMYK und in der gewünschten Druckgröße anzulegen, idealerweise um 300 dpi. Um den Prozess vor dem Druck mit so wenig wie möglich Rückfragen auszubremsen, bitten wir auch die unten angegebenen Anforderungen weitestgehend einzuhalten.Farbmodus
Schon in CMYK (8 Bit pro Kanal) angelegte Grafiken sind gut und wenn sogar noch das ISO Coated v2 (ECI) Farbprofil eingebettet ist, dann ist’s exorbitant super.
Wichtig!
Sollte das Motiv in RGB-Daten vorliegen, nehmen wir die Umrechnung in CMYK selbst vor. Bei der Umrechnung vom RGB-Monitorfarbraum in unseren CMYK-Druckfarbraum kann es bei einigen Farben zu leichten Veränderungen kommen. Vor allem stark leuchtende und knallige RGB-Farben, lassen sich nicht 100%ig nachstellen. Sonderfarben, wie Neon, Glitter oder Effektfarben sind im Digitaldruck leider nicht möglich.Farben und Transparenzen
Weiß und Transparenz
Schwarz und Graustufen
Hintergrund(freistellung) und Deckung
Freigestellte Motive helfen uns bei der Druckvorbereitung und sparen Zeit. Also: den Hintergrund bitte transparent lassen bzw. eine separate Hintergrundebene anlegen. Bei der Hintergrundfreistellung kommt es nicht selten vor, dass einige Pixel nicht wirklich “ausradiert” sind, sondern deren Deckkraft lediglich im einstelligen Prozentbereich liegt. Am Monitor sind diese als transparente Pixel so gut wie gar nicht zu erkennen, können dann aber im Druckbild überraschende und unschöne “Flecken” entstehen lassen.Druckgröße des Motivs
Die maximal mögliche Motivgröße liegt bei 35 cm Breite und 45 cm Höhe.
Für die zu druckende Größe ist für uns die in der übersendeten Grafik angelegte Druckgröße maßgeblich. Für Frontprints empfehlen wir eine Druckbreite von 25 bis 27 cm, für Rückenprints können’s auch schon mal 30 cm Druckbreite sein. Noch ein kleiner Hinweis: Solltest du mit einem Lineal die Druckgröße deines Motivs am eigenen Leib abschätzen wollen, dann addiere noch mal 2 cm auf die geschätzte Druckgröße. In der Regel verschätzt man sich immer um etwa 2 cm und das Druckmotiv wird ein bisschen zu klein.Druckdaten
Alle zu druckenden Prints bitte in jeweils separaten Dateien mit unverwechselbarem und treffendem Dateinamen anlegen. Dateinamen, wie “t-shirt.psd” sind ungern gesehen. Die gesendeten Motive sollten idealerweise schon in der gewünschten Druckgröße angelegt sein.Urheberrecht
Dateiformate
Prinzipiell funktionieren alle gängigen Vektor- und kompressionslosen Pixelformate. Für die Reinzeichnung ist es von Vorteil, wenn wir die Datei so nativ und original wie möglich erhalten. Wir versichern, dass diese Grafiken nur zum Zwecke des uns anvertrauten Druckauftrags verwendet werden. Am besten sind Formate wie CDR, EPS, SVG und AI bzw. PSD / TIFF (mit allen erhaltenen Ebenen).
Folgende Formate können auch als Druckdaten verwendet werden, jedoch sind diese mit Einschränkungen verbunden:
JPEG zeigen durch Kompression beim Speichern Artefakte und lassen auch keinen transparenten Hintergrund zu.
PNG lässt sich zwar mit transparentem Hintergrund abspeichern, allerdings nur in RGB und nicht im CMYK-Farbmodus.Voransicht
Bitte immer eine kleine Voransicht als jpg oder png mitschicken, da es vorkommen kann, dass
erstens: Grafiken software- bzw. versionsbedingt nicht korrekt geöffnet werden und
zweitens: Bilder über die Vorstellung der Positionierung mehr sagen, als tausend Worte. Diese Voransicht ist für uns zur Positionierung allerdings nicht verbindlich. Maßgeblich sind für uns die angelegte Druckgröße in der Datei selbst.Schriften
Auflösung
Empfehlenswert ist es, die Grafiken im Vornherein um 300 dpi und gewünschter Druckgröße anzulegen. Befriedigende Druckergebnisse können aber auch schon bei 120 dpi erzeugt werden. minimale Linienstärke
Die minimale Linienstärke beträgt bei Drucken auf weißen Textilien 3 Pixel, bei Drucken auf nicht-weißen Textilien 7 Pixel. Die daraus resultierende Breite in metrischem Maß hängt im Endeffekt von der Auflösung/Punktdichte ab.machbare Druckbereiche auf dem Textil
Das Drucken auf vollflächig ebenen Stellen des Textils, wie Front oder Rücken sind überhaupt gar kein Problem. Ärmel, Reißverschlüsse, Nähte und aufgesetzte Taschen etc. sind eine Herausforderung, der wir aber mittlerweile gewachsen sind. Wir erlauben uns, dafür eine Handlingpauschale für die anfallende Rüstzeit der Maschine zu erheben.Datentransfer
Aufträge inkl. Motivgrafiken nehmen wir derzeit gern per E-Mail entgegen. Um das Datenvolumen zu reduzieren bietet es sich an, Motive in komprimierten Archiven zusammenzufassen. Gängie Formate wären ZIP, RAR und 7z. Auch holen wir uns große Dateien auf einem Onlinespeicherplatz (z.B. YouSendIt oder File2Send bzw. auf eigenem Server) ab, entsprechender Link in der E-Mail genügt. Fragen?
Nur zu!
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